Satellitenbild live

Wolken · Gewitter · Nebel · Wolkenarten · alle 10 Minuten neu · werbefrei

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So lesen Sie die Ansicht Natürliches Satellitenbild Wolken und Wetterlagen schnell überblicken.

Gut für: Fronten, Gewitteraufbau und die allgemeine Wolkenbewegung.

Hellweiß: dichte, markante Wolkenfelder. Grau: dünnere oder tiefer liegende Wolken.

Bei Nacht ergänzt Infrarot das Bild. Farben wirken dann anders als am Tag.

Satellitenbild Europa live – Wolken, Nebel und Gewitter verfolgen

Auf dem aktuellen Satellitenbild sehen Sie, wo Wolken über Deutschland und Europa liegen, wie sie ziehen und ob sich neue Gewitterwolken entwickeln. Anders als das Regenradar zeigt der Satellit auch Wolken, aus denen noch kein Niederschlag fällt. So lassen sich heranziehende Wetterfronten oft schon früh erkennen.

Welche Satellitenansicht beantwortet Ihre Frage?

  • Wo liegen Wolken und Fronten? Das Natürliche Bild bietet bei Tag und Nacht den schnellsten Überblick.
  • Wo reichen Wolken besonders hoch? Wolkenhöhe nutzt Infrarot: Sehr kalte, hohe Wolkenspitzen erscheinen hell und bleiben auch nachts sichtbar.
  • Wie sehen Wolken im Detail aus? Farb-Tagesbild und Wolkendetails (s/w) zeigen bei Sonnenlicht feine Kanten, Quellungen und Strukturen.
  • Welche Wolkenarten sind zu sehen? Wolkenarten nutzt das Cloud Type RGB von MTG, um dünne hohe und dichte Wolkenfelder farblich zu unterscheiden.
  • Wo gibt es nachts Nebel oder tiefe Wolken? Dafür ist Nebel & tiefe Wolken optimiert.

Cloud Type RGB MTG: Wolkenarten leichter unterscheiden

Die Ansicht Wolkenarten verbindet Hinweise auf Höhe, Dichte und Wasser- oder Eisanteil. Rote Töne weisen häufig auf dünne hohe Eiswolken hin, Gelb und Orange auf dichte hohe Eiswolken und Türkis auf Wasserwolken. Da Sonnenstand und Luftfeuchte die Farbtöne beeinflussen können, passt sich die kurze Legende neben der Karte immer an die gewählte Ansicht an.

Aktuelle Meteosat-Bilder alle 10 Minuten

Die Bilder stammen von Meteosat und werden von EUMETSAT bereitgestellt. Die neuen MTG-Ansichten aktualisieren sich in der Regel alle 10 Minuten; einzelne Ansichten haben einen 15-Minuten-Takt. Mit dem Play-Button entsteht daraus ein Wolkenfilm, der Zugrichtung und Entwicklung der letzten Stunden zeigt.

Satellitenbild oder Regenradar – was ist wann besser?

Regnet es jetzt bei mir?" beantwortet das Regenradar am besten. „Ziehen Wolken oder eine Wetterfront auf?" zeigt das Satellitenbild früher und großräumiger. Bei Gewittern ergänzen sich beide Karten: Das Satellitenbild zeigt Aufbau und Ausbreitung der Wolke, das Radar den tatsächlich fallenden Niederschlag.

Live-Karten passend zum Satellitenbild

Wo das Satellitenbild die Großwetterlage zeigt, gehen diese spezialisierten Live-Karten ins Detail:

Häufige Fragen zum Satellitenbild

Wie aktuell ist das Satellitenbild?

Je nach Kanal kommt alle 10 bis 15 Minuten ein neues Bild vom Satelliten. Aus dieser Bildfolge entsteht der animierte Wolkenfilm – wer auf der Karte den Play-Button drückt, sieht die Wolkenbewegung der letzten Stunden im Zeitraffer.

Welcher Satellit liefert die Bilder?

Der europäische Wettersatellit Meteosat, betrieben von EUMETSAT mit Sitz in Darmstadt. Meteosat kreist in 36.000 km Höhe in geostationärer Umlaufbahn – er steht also immer über demselben Punkt der Erde und liefert kontinuierlich Bilder von Europa, Afrika und dem Atlantik.

Welche Kanäle gibt es und wann nutze ich welchen?

Natürliches Satellitenbild ist der beste Einstieg und funktioniert bei Tag und Nacht. Wolkenhöhe (Infrarot) zeigt auch nachts, wo besonders kalte und hohe Wolken liegen. Farb-Tagesbild und Wolkendetails (s/w) liefern bei Tageslicht ein besonders scharfes Bild. Nebel & tiefe Wolken ist für die Nacht gedacht. Wasser oder Eis? (Cloud Phase RGB MTG) unterscheidet die Wolkenphase, Wolkenarten (Cloud Type RGB MTG) trennt unter anderem dünne hohe von dichten tieferen Wolken. Die Erklärung unter der Auswahl passt sich automatisch an.

Was bedeuten die Farben bei Wolkenphase und Wolkenarten?

Bei Wasser oder Eis? stehen blaue Farbtöne überwiegend für Eiswolken, rosa bis gelbliche Töne für Wasserwolken. Bei Wolkenarten deuten Rot auf dünne hohe Eiswolken, Gelb bis Orange auf dichte hohe Eiswolken und Türkis auf Wasserwolken hin. Die direkt eingeblendete Farblegende erklärt die aktive Ansicht; Farbtöne können sich durch Sonnenstand und Luftfeuchte etwas verändern.

Wie erkenne ich Gewitter im Satellitenbild?

Leuchtend weiße „Blumenkohl"-Türme mit scharfen Kanten sind aktive Gewitterzellen – je schärfer die Kanten, desto stärker das Gewitter. Im Infrarot-Kanal erscheinen ihre kalten, hohen Wolkenspitzen besonders hell. Auch nachts bleiben Gewitter so sichtbar, anders als im sichtbaren Licht.

Was zeigt das Bild bei Nacht?

Sichtbares Licht steht nachts nicht zur Verfügung – stattdessen werden Infrarot-Aufnahmen gezeigt. Sie messen die Wärmeabstrahlung der Wolken: kalte, hohe Wolken (Gewitter, Eiswolken) erscheinen hell, warme tiefliegende Wolken dunkel. Das spezielle Nebel-Produkt visualisiert tiefe Wolken und Bodennebel besonders gut.

Satellit oder Radar – wann nutze ich was?

Regnet es jetzt bei mir?Regenradar (5-Minuten-Takt, 250 m Auflösung). Kommt heute noch Regen?Satellit (zeigt heranziehende Wolkenfelder). Wie entwickelt sich das Wetter großräumig? → Satellit (europäische Übersicht). Bei Gewittern lohnt sich beides parallel: Der Satellit zeigt die Entstehung, das Radar den aktiven Niederschlag.

Deckt das Satellitenbild auch außerhalb Europas ab?

Meteosat liefert Bilder für Europa, Afrika und Teile des Atlantiks – die hier gezeigte Karte ist auf Mitteleuropa zugeschnitten. Für andere Kontinente gibt es eigene geostationäre Satelliten (GOES für Amerika, Himawari für Asien/Pazifik), die in dieser Karte nicht eingebunden sind.