Satellitenbild Mainburg

Niederbayern · Landkreis Kelheim · Meteosat · alle 10–15 Minuten

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Satellitenbild Mainburg – Wolken, Gewitter & Fronten live

Mainburg (Niederbayern, Landkreis Kelheim) liegt im Erfassungsbereich des europäischen Wettersatelliten Meteosat. Aus 36.000 km geostationärer Höhe wird das Wolkenbild über Mainburg alle 10–15 Minuten neu erfasst — die Karte zentriert sich automatisch auf Ihren Ort und zeigt die letzten Stunden als Animation.

Was Sie hier sehen: Wolken über Mainburg in Naturfarben (tagsüber) oder Infrarot (nachts), heranziehende Wetterfronten als langgestreckte Wolkenbänder und aktive Gewitterzellen als blumenkohl-artige weiße Türme. Der Nebel-Kanal hilft im Winterhalbjahr beim Erkennen von Hochnebel-Decken über dem Niederbayern-Raum.

Wie das Satellitenbild funktioniert

Während das Radar nur fallenden Niederschlag „sieht", fotografiert der Wettersatellit die gesamte Atmosphäre von oben. So werden alle Wolkenarten sichtbar – auch solche, aus denen noch kein Tropfen fällt. Herannahende Wetterfronten lassen sich dadurch erkennen, lange bevor sie Regen bringen.

Der Satellit dahinter: Meteosat von EUMETSAT

Die Bilder stammen vom europäischen Wettersatelliten Meteosat, der in 36.000 km Höhe immer über demselben Punkt der Erde kreist (geostationäre Umlaufbahn). Er liefert je nach Kanal alle 10–15 Minuten ein neues Bild – aus dieser Bildfolge entsteht der animierte Wolkenfilm. Betrieben wird Meteosat von EUMETSAT, der europäischen Organisation für meteorologische Satelliten mit Sitz in Darmstadt.

Verfügbare Kanäle im Überblick

Satellit HD (Tag & Nacht): Naturfarben-Kombination, die rund um die Uhr ein realistisches Bild der Wolkenstrukturen zeigt. Europa HD: Hochauflösender sichtbarer Kanal für Zentraleuropa – beste Bildqualität für Details tagsüber. Infrarot: Misst die Wolkentemperatur unabhängig von der Tageszeit: Kalte, hohe Wolkenspitzen erscheinen hell – auch nachts bleiben Gewitterzellen sichtbar. Nebel-Produkt: Speziell für die Erkennung von Nebel und tiefen Wolkenschichten in der Nacht optimiert.

Wetterphänomene auf dem Satellitenbild erkennen

Leuchtend weiße „Blumenkohl"-Türme sind aktive Gewitterzellen – je schärfer die Kanten, desto stärker das Gewitter. Spiralförmige Wirbel zeigen Tiefdruckgebiete. Lange, geschwungene Wolkenbänder sind meist Wetterfronten, die längeren Regen ankündigen. Flache graue Schleier (Hochnebel) bringen hingegen meist keinen nennenswerten Niederschlag.

Satellit oder Radar – was wann nutzen?

Regnet es jetzt bei mir?" → Regenradar (5-Minuten-Takt, 250 m Auflösung). „Kommt heute noch Regen?" → Satellitenbild (zeigt heranziehende Wolkenfelder). „Wie entwickelt sich das Wetter großräumig?" → Satellitenbild (europäische Übersicht). Bei Gewittern lohnt sich beides: Der Satellit zeigt die Entstehung, das Radar den aktiven Niederschlag.

Häufige Fragen zum Satellitenbild

Wie sehe ich Wolken über Mainburg im Satellitenbild?

Die Karte zeigt das aktuelle Wolkenbild über Mainburg und ganz Mitteleuropa. Mit der Play-Funktion lassen sich die letzten Stunden als Animation abspielen — so erkennen Sie auf einen Blick, ob Wolken auf Mainburg zuziehen oder abziehen. Im Naturfarben-Kanal (Tag) sind hohe und tiefe Wolken klar unterscheidbar; nachts liefert der Infrarot-Kanal die Sicht.

Welcher Satellit deckt Mainburg ab?

Der europäische Wettersatellit Meteosat der EUMETSAT, geostationär in 36.000 km Höhe über dem Äquator. Er liefert je nach Kanal alle 10–15 Minuten ein neues Bild von ganz Europa inklusive Niederbayern — also auch von Mainburg. Da Meteosat permanent über demselben Punkt steht, ist der Bildausschnitt konstant.

Erkenne ich heranziehende Wetterfronten Richtung Mainburg?

Ja, lange weiße Wolkenbänder, die aus Westen oder Südwesten Richtung Mainburg ziehen, sind typische Vorboten von Niederschlag — meist 3–6 Stunden vor Regenbeginn sichtbar. Bei Hochdrucklagen mit Inversionswetter lassen sich auch Hochnebel-Decken über Niederbayern im Nebel-Produkt-Kanal früh erkennen.

Wie aktuell ist das Satellitenbild?

Je nach Kanal kommt alle 10 bis 15 Minuten ein neues Bild vom Satelliten. Aus dieser Bildfolge entsteht der animierte Wolkenfilm – wer auf der Karte den Play-Button drückt, sieht die Wolkenbewegung der letzten Stunden im Zeitraffer.

Welcher Satellit liefert die Bilder?

Der europäische Wettersatellit Meteosat, betrieben von EUMETSAT mit Sitz in Darmstadt. Meteosat kreist in 36.000 km Höhe in geostationärer Umlaufbahn – er steht also immer über demselben Punkt der Erde und liefert kontinuierlich Bilder von Europa, Afrika und dem Atlantik.

Welche Kanäle gibt es und wann nutze ich welchen?

Satellit HD (Tag & Nacht): Naturfarben, rund um die Uhr nutzbar. Europa HD: hochauflösender sichtbarer Kanal tagsüber, beste Bildqualität für Details. Infrarot: misst die Wolkentemperatur – kalte, hohe Wolken erscheinen hell, auch nachts gut sichtbar (Gewitterspitzen). Nebel-Produkt: speziell für Erkennung von Bodennebel und tiefen Wolkenschichten optimiert.

Wie erkenne ich Gewitter im Satellitenbild?

Leuchtend weiße „Blumenkohl"-Türme mit scharfen Kanten sind aktive Gewitterzellen – je schärfer die Kanten, desto stärker das Gewitter. Im Infrarot-Kanal erscheinen ihre kalten, hohen Wolkenspitzen besonders hell. Auch nachts bleiben Gewitter so sichtbar, anders als im sichtbaren Licht.

Was zeigt das Bild bei Nacht?

Sichtbares Licht steht nachts nicht zur Verfügung – stattdessen werden Infrarot-Aufnahmen gezeigt. Sie messen die Wärmeabstrahlung der Wolken: kalte, hohe Wolken (Gewitter, Eiswolken) erscheinen hell, warme tiefliegende Wolken dunkel. Das spezielle Nebel-Produkt visualisiert tiefe Wolken und Bodennebel besonders gut.

Satellit oder Radar – wann nutze ich was?

Regnet es jetzt bei mir?Regenradar (5-Minuten-Takt, 250 m Auflösung). Kommt heute noch Regen?Satellit (zeigt heranziehende Wolkenfelder). Wie entwickelt sich das Wetter großräumig? → Satellit (europäische Übersicht). Bei Gewittern lohnt sich beides parallel: Der Satellit zeigt die Entstehung, das Radar den aktiven Niederschlag.

Deckt das Satellitenbild auch außerhalb Europas ab?

Meteosat liefert Bilder für Europa, Afrika und Teile des Atlantiks – die hier gezeigte Karte ist auf Mitteleuropa zugeschnitten. Für andere Kontinente gibt es eigene geostationäre Satelliten (GOES für Amerika, Himawari für Asien/Pazifik), die in dieser Karte nicht eingebunden sind.