HD-Regenradar München – Niederschlag, Gewitter & Live-Blitze
München (Oberbayern, Stadt München, 519 m NN, ca. 1.500.000 Einwohner) wird im DWD-Radarverbund vom Standort Isen erfasst — Luftliniendistanz 39 km. Der HD-Radarausschnitt zeigt Niederschlag mit 250 m Auflösung über dem Stadt- bzw. Gemeindegebiet und der näheren Umgebung. Konvektive Gewitterzellen werden via KONRAD3D in Echtzeit verfolgt; Blitzeinschläge erscheinen als gelbe Punkte mit nur 1–2 Minuten Latenz. Aktualisierung der Niederschlagsdaten: alle 5 Minuten. Kartenmittelpunkt: 48,137°N / 11,575°E.
Was Sie auf dieser Karte sehen: Den Live-Niederschlag in 250 m Auflösung über München und der Umgebung im näheren Oberbayern. Aktive Gewitterzellen werden als farbige KONRAD3D-Polygone dargestellt, ihre prognostizierte Zugbahn als gestrichelte Linie für die nächsten 60 Minuten. Live-Blitzeinschläge erscheinen als Punkte und werden nach Alter farbcodiert (gelb = frisch, dunkelrot = älter).
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Wie das HD-Regenradar funktioniert
Das HD-Regenradar zeigt Niederschlag in einer Auflösung von 250 Metern – deutlich feiner als herkömmliche 1-km-Radare. Die Daten stammen direkt vom Deutschen Wetterdienst (DWD), der ein bundesweites Netzwerk aus 17 Doppler-Radarstationen betreibt. Die Karte aktualisiert sich alle 5 Minuten automatisch – nahezu Echtzeit-Wetter für jede Region in Deutschland.
Wie funktioniert ein Wetterradar?
Ein Wetterradar sendet Mikrowellen aus, die von Regentropfen, Schneeflocken oder Hagelkörnern reflektiert werden. Aus der Stärke des zurückkommenden Signals errechnet das System, wie intensiv der Niederschlag ist und wo er sich genau befindet. Mit der 250-Meter-Auflösung lässt sich bis auf Straßenzug-Niveau erkennen, wo es gerade nass wird – und wo nicht.
Warum die hohe Auflösung den Unterschied macht
Bei einem klassischen 1-km-Radar werden 16 Einzelpixel zu einem zusammengefasst – feine Strukturen, die bei sommerlichen Schauern und Gewitterzellen entscheidend sind, gehen dabei verloren. Mit 250 m sehen Sie auf Stadtteil-Niveau, ob es im Norden trocken bleibt, während es im Süden kräftig schüttet. Besonders relevant ist das beim Verfolgen einzelner Gewitterzellen, die häufig nur 2–5 Kilometer breit sind, sowie bei der Hagel-Identifikation in roten und violetten Zonen. Auch in mittelgroßen Städten lässt sich so präziser entscheiden, ob ein Spaziergang, das Mittagessen draußen oder die Gartenarbeit gerade noch klappt.
Was bedeuten die Farben?
Die Farbskala unter der Karte zeigt die Niederschlagsstärke: Von sanftem Nieselregen (bläulich-grün) über kräftigen Regen (gelb-orange) bis hin zu Wolkenbrüchen und Hagelverdacht (rot-violett). Praxis-Tipp: Violette Zonen deuten häufig auf Hagel hin – hier ist besondere Vorsicht für Autofahrer und Gartenbesitzer geboten.
Animation und Zugbahn verfolgen
Mit der Play-Funktion lassen sich die letzten 30 Minuten bis 3 Stunden als Film abspielen. So erkennen Sie sofort, in welche Richtung sich eine Regenfront oder Gewitterzelle bewegt. Echte Niederschlagsgebiete wandern dabei erkennbar übers Bild – ortsfeste Echos sind technische Störsignale (z. B. durch Windkraftanlagen oder Hitzeluft) und kein echter Regen.
Wetteranalyse-Modus
Neben dem klassischen Niederschlagsradar steht ein Analyse-Layer bereit, der zwischen verschiedenen Niederschlagsarten differenziert: Regen, Schnee, Schneeregen, gefrierender Regen und Hagelschauer werden farblich unterschieden – praktisch im Winter, wenn es auf die Niederschlagsart ankommt.
Gewitteranalyse (KONRAD3D) und Live-Blitze
Der Gewitter-Layer basiert auf dem DWD-Verfahren KONRAD3D (Konvektive Entwicklung in Radarprodukten, 3D). Er erkennt, verfolgt und prognostiziert konvektive Gewitterzellen in Echtzeit. Jede Zelle wird als farbiges Polygon dargestellt – grün für schwach, gelb für moderat, orange für stark und rot für extrem. Gestrichelte Linien zeigen die vorhergesagte Zugbahn für die nächsten 60 Minuten. Per Klick auf eine Zelle erscheinen detaillierte Informationen: Schweregrad, Blitzrate, Hagel-Erkennung, Starkregenpotenzial, Windböen und Zuggeschwindigkeit. Der Live-Blitz-Layer ergänzt diese Anzeige um echte Blitzdaten in Echtzeit.
Häufige Fragen zum Regenradar
Wie genau zeigt das HD-Regenradar Niederschläge über München?
Das HD-Regenradar löst Niederschlag mit 250 m × 250 m auf — etwa 16 Bildpunkte pro Quadratkilometer Stadtgebiet von München. Damit lässt sich auf Stadtteil-Niveau unterscheiden, wo es regnet und wo nicht: ein Schauer über der Nordhälfte von München ist klar getrennt vom trockenen Süden sichtbar. Klassische 1-km-Radare zeigen pro Quadratkilometer nur einen einzigen Bildpunkt — vier Mal gröber. Die Daten kommen aus dem DWD-Radarverbund von 17 Doppler-Stationen, primär ergänzt durch Isen in 39 km Luftlinie zu München.
Welche DWD-Radarstation deckt München ab?
Der nächstgelegene DWD-Doppler-Radarstandort ist Isen in 39 km Luftliniendistanz. Dieser sendet im 5-Minuten-Takt, das hier dargestellte HD-Produkt ist allerdings ein Verbund aus allen 17 DWD-Stationen — das verbessert die Erfassung in Randbereichen und reduziert Schattenwürfe durch Berge oder Gebäude.
Wie schnell sehe ich Niederschlag über München im Radar?
Die DWD-Radardaten haben eine Latenz von etwa 3–5 Minuten zwischen Messung und Anzeige auf der Karte. In der Praxis bedeutet das: ein Schauer, der gerade über München einsetzt, ist im Radarbild meist innerhalb der nächsten Aktualisierung sichtbar. Live-Blitze erscheinen schneller — typischerweise 1–2 Minuten nach dem Einschlag.
Kann ich Gewitterzellen über München im Voraus sehen?
Ja. Das KONRAD3D-Verfahren des DWD analysiert aktuelle Radarechos auf Konvektion und prognostiziert die Zugbahn aktiver Gewitterzellen für die nächsten 60 Minuten. Sehen Sie eine farbige Zelle (grün–rot) mit gestrichelter Linie auf München zulaufen, ist mit dem Eintreffen entlang dieser Linie zu rechnen — Klick auf die Zelle zeigt Details zu Schweregrad, Hagel- und Starkregenpotenzial.
Sehe ich auch Schnee über München im Radar?
Ja. Das DWD-Radar erfasst jeden Niederschlag — Regen, Schnee, Schneeregen, Hagel und gefrierenden Regen — unabhängig von der Niederschlagsart. In der Standardansicht werden alle Formen einheitlich nach Intensität farbcodiert. Wer die Niederschlagsart unterscheiden will, aktiviert oben den Analyse-Layer: dort werden Regen (blau), Schnee (violett), Schneeregen (rot), gefrierender Regen (rosa) und Hagel (gelb) farblich getrennt. München liegt auf 519 m NN — eine Höhenlage, die im Winter typischerweise oberhalb der Schneefallgrenze liegt. Niederschlag fällt hier deutlich öfter als Schnee als in den angrenzenden Tälern; der Analyse-Layer zeigt das im Vergleich zur Umgebung sehr klar.
Was bedeuten die Radarfarben über München konkret?
Blautöne stehen für leichten Niederschlag (≤2 mm/h), gelb-orange für mäßigen bis starken Regen (5–25 mm/h), rot für sehr starken Niederschlag (≥30 mm/h). Violette Zonen markieren Extremintensität und gehen häufig mit Hagel einher — bei einer solchen Zelle über München sollten Autofahrer und Gartenbesitzer Vorsicht walten lassen.
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