Wieviel hat es geregnet? Niederschlagssumme auf einen Blick
Wieviel Regen ist heute, in den letzten sieben Tagen oder seit Monatsbeginn gefallen? Diese Karte zeigt die Niederschlagssumme für Deutschland als Kalendertag, 1/6/24/48 Stunden, letzte 7 oder 30 Tage und aktuelle Monatssumme. Die Prozentansicht ergänzt die Niederschlagsabweichung vom anteiligen Monatssoll. 1 mm entspricht dabei 1 Liter Regen pro Quadratmeter.
Anders als das normale HD-Niederschlagsradar, das nur den aktuellen Moment zeigt, summiert die Niederschlagssumme den Regen über die letzten Stunden auf. So sehen Sie, wo es in Deutschland ergiebig geregnet hat — auch dann, wenn der Schauer schon längst abgezogen ist.
Regenmenge heute, der letzten 1, 6, 24 oder 48 Stunden anzeigen
Über die Auswahl Zeitraum in der Karte wählen Sie die gewünschte Regenbilanz:
- Heute — Regenmenge seit 00:00 Uhr, praktisch für die schnelle Tagesbilanz.
- 1 Stunde — wieviel hat es in der letzten Stunde geregnet? Praktisch während eines Schauers oder Gewitters.
- 6 Stunden — Viertel-Tag. Guter Wert nach einer durchziehenden Front oder einem Vormittagsregen.
- 24 Stunden — die klassische Tagessumme. Beantwortet die Frage „Wieviel ist heute oder heute Nacht gefallen?".
- 48 Stunden — Zwei-Tages-Bilanz. Ideal nach längeren Regenlagen oder zur Einschätzung von Hochwasser-Gefahr.
- 7 Tage / 30 Tage — die aktuelle Wochen- oder 30-Tage-Bilanz einschließlich heute.
- Seit Monatsbeginn — Niederschlag seit dem ersten Kalendertag des aktuellen Monats.
- Monat: % vom anteiligen Soll — Vergleich der Monatsmenge mit dem örtlichen langjährigen Mittel bis zum Datenstand.
Die Stundenwerte sind gleitend — das heißt: „letzte 24 Stunden" rechnet vom aktuellen Zeitpunkt rückwärts, nicht ab Mitternacht. Sie bekommen also immer eine echte Momentaufnahme der Regenmenge der vergangenen Stunden, auch nachts oder am frühen Morgen.
So lesen Sie die Karte
Die Farbskala unter der Karte reicht von hellblau (sehr wenig Regen, unter 1 mm) über blaugrün und gelb (mäßig, etwa 5–20 mm) bis hin zu orange, rot und violett (kräftig bis extrem, ab 30 mm aufwärts). Beim Hineinzoomen erscheint zusätzlich eine Zahl pro Kilometer-Raster — die exakte Regenmenge in Millimetern an dieser Stelle. So sehen Sie auf einen Blick, ob es bei Ihnen 5, 25 oder 80 Liter pro Quadratmeter waren.
Wieviel mm Regen ist eigentlich viel?
Eine kurze Orientierung hilft beim Einschätzen:
- 1–5 mm — leichter Regen, der Boden bleibt halbtrocken.
- 10–20 mm in 24 Stunden — normaler Regentag.
- 30 mm — ergiebiger Regen, der Garten ist gut versorgt.
- 50 mm und mehr in kurzer Zeit — Starkregen mit Überflutungs-Potenzial in Städten und an kleinen Bächen.
- über 100 mm in 24 Stunden — Unwetter-Niveau, sehr selten in Deutschland.
Was die Niederschlagssumme dem Live-Radar voraushat
Das normale HD-Niederschlagsradar zeigt, was jetzt gerade vom Himmel fällt. Die Niederschlagssumme dagegen beantwortet die Frage „wieviel ist heute schon gefallen?" — und genau das brauchen Gartenbesitzer, Landwirte, Versicherungen oder Hochwasser-Beobachter. Beide Karten ergänzen sich: Mit dem Live-Radar sehen Sie die aktuelle Wettersituation, mit der Niederschlagssumme die Bilanz. Wer wissen will, ob es bei der Oma in Bayern oder am Urlaubsort an der Nordsee gerade viel geregnet hat, schaut hier zuerst rein.
Wann ist die Karte besonders nützlich?
Die Niederschlagssumme ist überall dort wertvoll, wo es nicht auf den Moment, sondern auf die Regenbilanz ankommt:
- Nach Gewittern und Starkregen: War der Wolkenbruch bei uns wirklich so stark wie in den Nachrichten?
- Im Garten und in der Landwirtschaft: Muss noch gegossen werden — oder hat der Regen heute Nacht das übernommen?
- Bei Hochwasser-Lagen: Wieviel Wasser ist in den letzten 48 Stunden im Einzugsgebiet gefallen?
- Versicherung und Schadensfälle: Wieviel Niederschlag gab es zum Zeitpunkt eines Schadens?
- Outdoor-Planung: War der Wanderweg gestern komplett verregnet oder nur kurz nass?
- Nachrichten-Check: Wenn von „Rekordregen" die Rede ist, sehen Sie hier die echten mm-Werte für jeden Ort.
Wie viel Niederschlag gab es in Deutschland in den letzten 7 und 30 Tagen?
Wählen Sie in der Karte Letzte 7 Tage oder Letzte 30 Tage, um die Regenmenge in Deutschland über mehrere Tage zu vergleichen. Die Summen umfassen sieben beziehungsweise dreißig Kalendertage einschließlich des laufenden Tages. Der erste Tag beginnt um 00:00 Uhr, heute zählt bis zum angezeigten Datenstand mit. Das Fenster rückt mit jedem neuen Kalendertag weiter. Beginn und Ende stehen direkt in der Legende.
Die Wochenbilanz hilft, eine einzelne Regenfront oder mehrere trockene Tage einzuordnen. Die 30-Tage-Summe zeigt die längerfristige Regenbilanz, auch über einen Monatswechsel hinweg. Beide Ansichten zeigen jeweils den aktuellen Zeitraum. Für einen einzelnen vergangenen Kalendertag verwenden Sie die Tagesansicht mit Datumsauswahl.
Niederschlag seit Monatsbeginn in Deutschland
Die Auswahl Seit Monatsbeginn zählt den Niederschlag vom ersten Tag des aktuellen Monats um 00:00 Uhr bis zum Datenstand. Am Beginn eines neuen Monats startet diese Monatsbilanz neu. Die 30-Tage-Summe umfasst dagegen immer die letzten dreißig Kalendertage. Angegeben wird die Menge in Millimetern beziehungsweise Litern pro Quadratmeter: 1 mm entspricht 1 l/m².
Niederschlagsabweichung Deutschland: Wie viel Prozent vom Monatssoll sind gefallen?
Unter Monat: % vom anteiligen Soll wird die gefallene Monatsmenge in Deutschland mit der langjährigen üblichen Menge bis zum Datenstand verglichen. 100 % entsprechen dem anteiligen Soll. 50 % bedeuten halb so viel Niederschlag wie üblich, 150 % bedeuten 50 % mehr und 200 % die doppelte Menge. Die Prozentzahl beschreibt die Erfüllung des Solls; eine Abweichung von null entspricht hier also der Anzeige 100 %.
Beispiel: Beträgt das langjährige Monatsmittel 60 mm, ergibt sich zur Hälfte des Monats ein anteiliges Soll von 30 mm. Sind bis dahin 15 mm gefallen, zeigt die Karte 50 %. Bei 45 mm wären es 150 %. Jeder Kartenpunkt wird mit seinem örtlichen Monatsmittel verglichen. Derselbe Niederschlag kann in einer trockenen Region einen höheren Anteil am Soll erreichen als in einer niederschlagsreichen Region.
Woher kommen die Niederschlagsdaten und das Monatssoll?
Die gefallene Menge stammt aus den Niederschlagsprodukten des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Für die neuesten Minuten werden RV-Live-Radarsummen verwendet. Sobald RADOLAN-YW verfügbar ist, ersetzen diese kalibrierten Daten die vorläufigen Zeitabschnitte. Aus den Tagesrastern werden die Wochen-, 30-Tage- und Monatssummen gebildet.
Das Soll kommt aus einem separaten Datensatz: den DWD-Klimarastern des mittleren Monatsniederschlags 1991–2020. Es wird das Raster für den jeweiligen Kalendermonat verwendet. Dieses Monatsmittel wird gleichmäßig auf die Kalendertage verteilt; der bereits vergangene Anteil des aktuellen Tages zählt mit. Die Formel lautet: Monatssumme ÷ anteiliges Monatsmittel × 100.
Die Prozentkarte ist unsere Berechnung aus diesen beiden DWD-Datengrundlagen. Das anteilige Soll ist eine zeitliche Näherung aus dem Monatsmittel, keine tagesgenaue Klimakurve. Der Vergleich steht innerhalb Deutschlands zur Verfügung.
Prozentskala: fein bis 100 %, darüber größere Abstufungen
Die Karte unterscheidet 25 Farbstufen. Bis 100 % betragen die Schritte 10 Prozentpunkte, zum Beispiel 0–10 %, 10–20 % und 90–100 %. Darüber werden die Klassen größer: zunächst 25, dann 50 und 100 Prozentpunkte, zum Schluss 800–1.000 % und die offene Klasse ab 1.000 %. Die Farbfelder in der Legende sind gleich breit; die Beschriftung und die Hinweise beim Überfahren nennen die zugehörigen Prozentwerte.
Die neuen Langzeitkarten verwenden etwa 1 km Rasterweite. Ältere archivierte Tagessummen sind auf ganze Millimeter gerundet; betroffene Summen und Prozentwerte sind deshalb als Näherungswerte gekennzeichnet. Neu gespeicherte Tagesraster erhalten ungerundete Werte. Radarwerte können außerdem von einem Regenmesser am konkreten Standort abweichen. Fehlende Daten werden nicht als null Millimeter gewertet.
Live-Karten passend zur Niederschlagssumme
Neben der Regenmengen-Bilanz zeigen diese spezialisierten Live-Karten den aktuellen Wettermoment:
- 👉 HD-Niederschlagsradar Deutschland — Regen und Schnee in 250 m Auflösung, alle 5 Minuten neu vom DWD.
- 👉 Blitzradar Deutschland — Blitze in Echtzeit oder synchron zum HD-Niederschlagsradar.
- 👉 Gewitter & Hagel live — Gewitterzellen mit Zugbahn, Hagelpotenzial und Tornado-Hinweisen.
- 👉 Unwetterwarnungen Deutschland — offizielle DWD-Warnungen (Sturm, Starkregen, Gewitter, Schnee, Glätte) live.
- 👉 Satellitenbild Europa — Wolkenentwicklung und Fronten von oben, alle 10–15 Minuten neu.
Häufige Fragen zur Regenmenge & Niederschlagssumme
Was ist die Niederschlagssumme?
Die Niederschlagssumme ist die über einen Zeitraum gefallene Menge in Millimetern. Ein Millimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter. Die Karte zeigt Kalendertage, die letzten 1/6/24/48 Stunden, 7 oder 30 Kalendertage und die Summe seit Monatsbeginn. Zusätzlich können Sie die Monatsmenge als Anteil am anteiligen Niederschlagssoll vergleichen.
Wieviel hat es bei mir geregnet?
Zoomen Sie zu Ihrem Ort oder öffnen Sie dessen Ortsseite. Unter Zeitraum wählen Sie Heute, Stundenfenster, 7/30 Tage, seit Monatsbeginn oder % vom anteiligen Soll. Die Zahlen zeigen je nach Ansicht Millimeter oder Prozent. Beginn und Ende des ausgewählten Zeitraums stehen in der Legende.
Was bedeutet „letzte 24 Stunden gleitend"?
Gleitend heißt: Die Karte zählt vom aktuellen Zeitpunkt 24 Stunden zurück — nicht ab Mitternacht. Ist es jetzt 14:00 Uhr, sehen Sie also den Regen der letzten 24 Stunden bis 14:00 Uhr. Eine echte Momentaufnahme statt einer kalendarischen Tagessumme. So bekommen Sie immer die aktuellsten Werte, auch nachts oder am frühen Morgen.
Wieviel mm Regen ist viel?
Grobe Orientierung: 1–5 mm = leichter Regen, kaum spürbar. 10–20 mm in 24 Stunden = normaler Regentag. 30 mm = ergiebiger Regen, der Garten ist gut versorgt. 50 mm und mehr = Starkregen mit lokalem Überflutungs-Potenzial. Über 100 mm in 24 Stunden = Unwetter-Niveau und in Deutschland sehr selten.
Woher kommen die Daten?
Die gefallenen Mengen stammen aus DWD-RV-Live-Radarsummen und RADOLAN-YW. YW-Daten ersetzen nach Verfügbarkeit die vorläufigen Live-Zeitabschnitte. Das Niederschlagssoll stammt separat aus den DWD-Klimarastern 1991–2020 für den jeweiligen Monat. Die Prozentwerte berechnen wir aus Monatsmenge und anteiligem Monatsmittel.
Wie oft aktualisiert sich die Karte?
Die fertigen Karten werden etwa alle 15 Minuten neu berechnet. Für die neuesten Minuten nutzt das System die schnelle RV-Radarsumme, damit Starkregen und Dauerregen deutlich früher sichtbar sind. Die genaueren RADOLAN-YW-Slots treffen zeitversetzt ein und überschreiben die vorläufigen Live-Werte im Archiv. Das passiert automatisch im Hintergrund — Sie müssen die Seite nicht neu laden.
Stimmt die Karte exakt mit meinem Regenmesser überein?
Vereinzelt sind Abweichungen möglich, weil ein Radar-Pixel über einen Quadratkilometer mittelt, während Ihr Regenmesser punktgenau misst. Zusätzlich können die neuesten Minuten noch vorläufige Live-Radarsummen sein. Sobald RADOLAN-YW verfügbar ist, werden diese Slots mit Bodenstationen kalibriert und dadurch realistischer. Bei kräftigen Schauern mit kleinräumigen Unterschieden kann es trotzdem zu Differenzen kommen.
Was ist der Unterschied zur normalen Regenradar-Karte?
Das HD-Niederschlagsradar zeigt den Niederschlag im Moment — was gerade fällt. Die Niederschlagssumme zeigt dagegen die Gesamtmenge der letzten Stunden, auch wenn der Schauer schon längst abgezogen ist. Beide Karten ergänzen sich: Live-Radar für die akute Wetterlage, Summen-Karte für die Bilanz „wieviel ist heute schon gefallen?".
Wie sehe ich die Regenmenge in Deutschland der letzten 7 oder 30 Tage?
Wählen Sie Letzte 7 Tage oder Letzte 30 Tage. Die Karte summiert die jeweiligen Kalendertage einschließlich heute bis zum Datenstand. Das Fenster rückt täglich weiter; die Legende nennt den genauen Beginn und das Ende. Die Ansichten zeigen jeweils die aktuelle Wochen- oder 30-Tage-Bilanz.
Was ist der Unterschied zwischen 30 Tagen und seit Monatsbeginn in Deutschland?
30 Tage umfassen die letzten dreißig Kalendertage und können in den Vormonat zurückreichen. Seit Monatsbeginn zählt ausschließlich vom ersten Tag des aktuellen Monats bis zum Datenstand. Der laufende Tag geht in beide Summen mit seinem bereits erfassten Niederschlag ein.
Was bedeuten 100 Prozent vom Niederschlagssoll in Deutschland?
100 % entsprechen der anteilig üblichen Niederschlagsmenge seit Monatsbeginn. 50 % bedeuten halb so viel wie üblich, 150 % bedeuten 50 % mehr und 200 % die doppelte Menge. Verglichen wird mit dem örtlichen DWD-Monatsmittel 1991–2020, angepasst an den bereits vergangenen Monatsteil.
Woher stammt das Niederschlagssoll in Deutschland?
Verwendet werden die DWD-Klimaraster des Monatsniederschlags 1991–2020. Jeder Kartenpunkt erhält das dortige Monatsmittel. Für das anteilige Soll wird dieses Mittel gleichmäßig auf Kalendertage und den bereits vergangenen Tagesanteil verteilt. Die gefallene Menge stammt separat aus DWD-RV- und RADOLAN-YW-Radarsummen.
Wie fein ist die Prozentskala der Niederschlagsabweichung?
Es gibt 25 Farbstufen: bis 100 % in Schritten von 10 Prozentpunkten, darüber in zunehmend größeren Klassen. Ab 1.000 % ist die höchste Klasse offen. 100 % entsprechen dem anteiligen Soll seit Monatsbeginn.
Regenmenge – Lokalansichten
Vorzentrierte Karten mit Ortsmarkierung für den Großraum Niederbayern, Oberbayern, Oberpfalz und angrenzende Regionen.
Niederbayern
Oberbayern
- Altmannstein
- Bad Reichenhall
- Bad Tölz
- Beilngries
- Dachau
- Eichstätt
- Erding
- Freising
- Fürstenfeldbruck
- Geisenfeld
- Ingolstadt
- Kösching
- Mittenwald
- Moosburg a.d. Isar
- München
- Münchsmünster
- Neuburg a.d. Donau
- Pfaffenhofen a.d. Ilm
- Pförring
- Rosenheim
- Schliersee
- Schrobenhausen
- Starnberg
- Tegernsee
- Vohburg a.d. Donau
- Wolnzach